1001kindernacht®
Die bindungsorientierte Schlafberatung

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Januar 2026

Die sichere Jurte

Die Eltern von Minna erzählen mir in der Beratung von ihrer Situation, die sich Abend für Abend wiederholt: Sie begleiten ihre Tochter nun schon über zwei Jahre sowohl beim Einschlafen als auch nachts, wenn sie nach ihnen ruft. Sie bezeichnen sich selbst als "bindungsorientiert": Es ist ihnen sehr wichtig, immer für Minna da zu sein.

Minna hat sich wunderbar entwickelt und ist ein selbstbewusstes, fröhliches Kind. Die Eltern haben grosse Freude an ihr, aber die Einschlafbegleitung bringt sie zunehmend an ihre Grenzen. Nach dem Abendessen spielt einer der Eltern noch mit Minna, begleitet sie beim Baden und Pyjama-Anziehen. Danach darf sie auf dem Sofa im Wohnzimmer eine Flasche warme Milch trinken, während Mama oder Papa noch ein Buch vorlesen. Nach dem Zähneputzen wird gemütlich im grossen Bodenbett im Kinderzimmer gekuschelt. Bis dahin läuft alles nach Plan – sobald jedoch das Licht gelöscht ist und alle "auf den Sandmann warten", scheint Minna plötzlich wieder hellwach zu sein. Sie möchte erneut aufstehen und findet x Gründe dafür: Nochmals auf die Toilette, Hunger oder Durst, das Stofftier im Wohnzimmer vergessen etc… Die Eltern wehren alle Einwände ab und stehen dann doch irgendwann (und oft mehrmals) wieder mit ihr auf, in der Hoffnung, dass nach Erfüllung ihrer Wünsche das Einschlafen klappt. So läuft es allabendlich in einer gefühlten Endlosspirale ab, bis die Eltern oft so müde sind, dass sie auch gleich neben Minna einschlafen. Die früher so innig erlebte Einschlafbegleitung scheint nun ein Machtkampf zu sein, bei dem sich die Eltern als Verlierer fühlen. So kommen sie mit dem Wunsch in die Beratung, dass das Einschlafen schneller und friedlicher ablaufen solle.

In der Schlafberatung schauen wir jede Situation genau an und besprechen neben der Entwicklung des Kindes u.a. auch seinen Schlafbedarf (siehe dazu den Newsletter-Beitrag "Der überschätzte Schlafbedarf"). Vorausgesetzt, dem Kind geht es gut und es ist auch wirklich müde, ist es wichtig, sein Grundbedürfnis beim Einschlafen zu erkennen: Sicherheit. Das Bindungssystem eines kleinen Kindes wird durch Müdigkeit und Dunkelheit aktiviert. So braucht es ganz besonders abends eine Bindungsperson, die es begleitet. Nur, wenn es sich sicher fühlt, kann es sich entspannen und einschlafen.

Die Begleitung einer Bindungsperson reicht aber nicht – zusätzlich ist es von enormer Bedeutung, wie sich diese Bindungsperson in dem Moment fühlt. Ist sie in der Lage, dem Kind ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln? Das ist nämlich gar nicht so einfach und oftmals ist Eltern nicht bewusst, dass sich ihre Ungeduld oder Anspannung auf das Kind überträgt. Die zwar liebevollen Eltern senden dann nämlich eine Doppelbotschaft: Ich bin da und begleite Dich – aber ich bin angespannt. Ein kleines Kind kann diese Anspannung nur so übersetzen, indem es davon ausgeht, es müsse irgendeine Gefahr geben. Dass sich die Eltern "nur" einen kinderfreien Abend wünschen oder dass sie gestresst sind wegen der Arbeit am nächsten Tag, kann es nicht wissen.

Ein müdes Kind möchte schlafen und neben dem warmen, ruhig atmenden Körper von Mama oder Papa gelingt das in der Regel gut und schnell. In der Anspannung (welche Ursache auch immer sie haben mag) sucht das unsicher gewordene Kind nach "irgendetwas", das die nötige Sicherheit vermitteln könnte. Vielleicht hilft etwas zu essen? Vielleicht noch mal kurz spielen? Es geht sein ganzes Repertoire an Möglichkeiten durch, die aufgrund seiner Erfahrung helfen könnten. Was aus Sicht des Kindes absolut Sinn macht, fühlt sich für die Eltern chaotisch an, verstärkt ihre Ohnmacht und entfernt sie immer mehr von ihrer eigentlichen Aufgabe: ihrem Kind Sicherheit zu bieten.

Foto: www.pexels.com 

Was können Eltern in dieser Situation tun? Ich verwende gerne das Bild der Jurte, die mitten in der mongolischen Steppe steht. Das Kind befindet sich da im Schutz seiner Familie. Es wird die Jurte nicht verlassen wollen, denn nur dort ist es nachts sicher, während ausserhalb der Jurte Kälte und Gefahren lauern. Das Bild der Jurte können die Eltern mit in die Einschlafsituation nehmen: In diesem Fall sind sie die Jurte. Das Kind bekommt genügend Sicher- und Geborgenheit, so dass es kein Bedürfnis hat, dieses schützende "Nest" zu verlassen. Wenn sie ihrem Kind liebevoll vermitteln können, dass es in diesem Moment alles hat, was es braucht, muss es nicht länger nach anderen Strategien suchen. Dies gelingt den Eltern aber nur, wenn sie selbst sicher und entspannt sind und somit auch nonverbal die Botschaft übermitteln können, alles im Griff zu haben.

Zurück zu Minna: Die Eltern haben das verstanden und möchten gerne den stressigen Teufelskreis verlassen. Es wird nicht schon am ersten Abend reibungslos klappen, denn Minna muss zuerst mehrmals erfahren können, dass sie nun loslassen und die Führung ihren Eltern überlassen kann. Mit viel Gelassen- und Klarheit wird es den Eltern hoffentlich gelingen, die sichere Jurte zu sein.

©Sibylle Lüpold

Dezember 2025

Die Kraft von Dankbarkeit

Gegen Jahresende halte ich immer innerlich Rückschau auf die vergangenen Monate und habe das Bedürfnis, allen, mit denen ich enger im Kontakt war, meine Dankbarkeit auszudrücken. Ich freue mich über die Verbundenheit mit liebenswerten Menschen und bin glücklich über das Geschenk alter, aber auch neuer Begegnungen.

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Es ist nicht so, dass glückliche Menschen dankbarer sind – jedoch sind dankbare Menschen glücklicher. Und Dankbarkeit ist durchaus etwas, was jede/r von uns aktiv praktizieren kann. Das Führen eines Dankbarkeits-Tagesbuches verändert unsere innere Haltung bereits nach 30 Tagen, so dass wir fortan schöne und wertvolle Aspekte unseres Daseins verstärkt wahrnehmen.
Wenn Du nicht gerne schreibst, kannst Du es Dir auch zur Gewohnheit machen, jeden Abend vor dem Einschlafen drei Dinge aufzuzählen, für die Du dankbar bist. Gerade in schwierigen Phasen ist das manchmal gar nicht so einfach und es kann sein, dass Du den Eindruck hast, für nichts dankbar sein zu können. Wenn Du Dir etwas Zeit lässt, kommt Dir vermutlich doch etwas in den Sinn, wie zum Beispiel: "Ich bin dankbar, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, dass ich nicht hungern muss und dass mich die Verkäuferin im Laden angelächelt hat." Scheinbar selbstverständliche Dinge sind es wert, dankbar zu sein. Mit der Zeit wirst Du immer mehr Gründe finden, weshalb Du ja doch ein "Glückpilz" bist, und Du wirst Dinge wahrnehmen, die Du bisher einfach übersehen hast.

Diese abendliche Dankbarkeits-Übung macht nicht nur glücklicher, sondern verbessert auch den Schlaf, was wissenschaftlich nachgewiesen wurde.* Die Teilnehmenden der Studie, die diese Übung machten, schliefen bereits nach drei Wochen tiefer und fühlten sich erholter.

Vielleicht hast Du Lust, mit Deinem Kind ein neues Einschlafritual zu verankern: Während Du abends neben ihm liegst und darauf wartest, dass es einschläft, könnt Ihr Euch gegenseitig mitteilen, wofür Ihr dankbar seid. Dein Kind wird sicher besonders glücklich einschlafen, wenn Du ihm ab und zu mitteilst, wie dankbar Du für sein Dasein bist.
Kinder drücken ihre Dankbarkeit oft unaufgefordert aus. Ich werde nie vergessen, wie mir einer unserer Söhne mit dreieinhalb Jahren abends beim Einschlafen immer wieder sagte: "Ich bin sooo dankbar, dass Du da bist, Mama!" Obschon mein Mann oder ich immer da waren, hat er diese Tatsache als etwas Besonderes erkennen können und umgekehrt mich mit seiner Wertschätzung glücklich gemacht.

©Sibylle Lüpold

Wood A. et al. (2008): Gratitude influences sleep through the mechanism of pre-sleep cognitions. J Psychosom Res. 2009 Jan;66(1):43-8. Epub 2008  https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19073292/ 

September 2025

Der überschätzte Schlafbedarf

Der Schlafbedarf eines Kindes wird von seinen Eltern sehr oft überschätzt. Das liegt zum einen daran, dass ein schlafendes Kind eine willkommene Pause im meist anstrengenden Familienalltag bedeutet. Zum anderen vermitteln viele Quellen undifferenzierte Angaben zum Schlafbedarf von Kindern. So steht in einer Grafik auf einer Infoseite für Eltern, dass Neugeborene durchschnittlich 17 Stunden Schlaf, einjährige Kinder 14 Stunden und zweijährige 13 Stunden Schlaf benötigen würden. Solche Angaben verunsichern alle Eltern, deren Kinder weniger Schlaf brauchen. Nicht selten entstehen Schlafprobleme nur deshalb, weil Eltern ihr Kind zu früh zu Bett bringen, obschon es noch gar nicht müde ist.

Foto: www.pexels.com

Die Schlafberater/innen 1001kindernacht® orientieren sich an den Zürcher Schlafperzentilen, die ein realistisches und hilfreiches Bild vermitteln. Die Langzeitstudien der Schweizer Kinderärzte Remo Largo und Oskar Jenni ergaben nämlich, dass Kinder einen individuell sehr unterschiedlich hohen Schlafbedarf haben und dass die Bandbreite enorm gross ist. So benötigen zwar ungefähr die Hälfte aller einjährigen Kinder 14 Stunden Schlaf, die andere Hälfte der Kinder jedoch hat einen höheren oder einen tieferen Schlafbedarf. Ein einjähriges Kind, das innerhalb von 24 Stunden nur 11 Stunden schläft, befindet sich genauso im grünen Bereich, wie eines, das 16 Stunden schläft. Der Schlafbedarf eines Kindes ist genetisch bedingt und lässt sich nicht verändern. Im Gegenteil: Wird ein noch nicht müdes Kind zu früh ins Bett gebracht (weil seine Eltern müde sind), wird es vermutlich unruhig herumzappeln. Der Stress, der dabei entsteht, führt nicht selten dazu, dass das Kind schliesslich später einschläft, als es eingeschlafen wäre, hätten seine Eltern es später zu Bett gebracht. Oder aber das Kind ist nachts plötzlich hellwach und möchte spielen, da der Schlafdruck nicht bis am Morgen reicht.

Der erste Schritt besteht also immer darin, den individuellen Schlafbedarf eines jeden Kindes zu erfassen, sei das mittels eines Schlafprotokolls oder mit Hilfe einer Fachperson. Eltern eines Kindes mit einem niedrigen Schlafbedarf sind vermehrt gefordert als Eltern eines "Langschläferkindes" und erleben ihre Situation verständlicherweise oftmals als Belastung. Wenn sie möchten, dass ihr Kind abends frühzeitig einschläft, müssen sie sich von der Idee verabschieden, dass sie es morgens oder mittags länger schlafen lassen können. Die Bettzeiten sollen unbedingt mit den Schlafzeiten übereinstimmen.

Hierzu ein persönliches Beispiel: Unser ältester Sohn brauchte immer viel Schlaf, war im Kleinkindalter pünktlich um 20:00 müde und schlief schnell ein. Sein kleiner Bruder hingegen wälzte sich jeden Abend ein bis zwei Stunden unruhig im Bett hin und her. Da ich oder mein Mann die beiden beim Einschlafen begleiteten, wurde ich zunehmend nervös, weil es immer so lange dauerte. Irgendwann erkannten wir, dass der Jüngere einfach einen kleineren Schlafbedarf als der Ältere hatte. Also beschlossen wir, ihn abends bei uns im Wohnzimmer zu lassen, wo er fortan friedlich mit seinen Tieren spielte, während mein Mann und ich die Zeit für anderes nutzten. Als unser Sohn ein paar Monate später keinen Mittagsschlaf mehr machte, konnte auch er früher einschlafen.

Dass Eltern sich nach einem vollen Tag mit Arbeit und Kinderbetreuung einen ungestörten Feierabend wünschen, ist verständlich. Das noch zu wache Kind früh ins Bett zu bringen, in der Hoffnung, dass es schnell einschlafen und den Eltern die verdiente Pause ermöglichen möge, klappt jedoch meist nicht. Zudem sehnen sich Kinder, die den Tag in der Kita verbracht haben, nicht in erster Linie nach Schlaf, sondern nach mehr Nähe zu den Eltern. Es braucht in den ersten Jahren mit kleinen Kindern sehr viel Flexibilität, um den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht zu werden. Fixe Vorstellungen wie "Unser Kind braucht x Stunden Schlaf" oder "Es muss um x Uhr im Bett sein" führen in der Regel nur zu Stress. Viel hilfreicher sind kreative Ideen, wie zum Beispiel das Kind noch eine Weile bei sich im Wohnzimmer zu lassen, die Einschlafbegleitung als Qualitätszeit zu nutzen (z.Bsp. mit Kopfhörern Musik hören oder Entspannungsübungen machen) oder eine zusätzliche Betreuungsperson mit ins Boot zu holen. Mit der Zeit können Kinder auch lernen, sich phasenweise allein zu beschäftigen, so dass die Eltern kurze Pausen haben. Diese Entwicklung lässt sich aber nicht erzwingen und setzt eine sichere Bindung und ein inneres emotionales Gleichgewicht des Kindes voraus.

©Sibylle Lüpold

Juli 2025

Das sichere Nest nach 1001kindernacht®

Schlafberater/innen 1001kindernacht® begleiten Eltern mit bindungsorientierten und praxiserprobten Methoden. Dazu gehört unter anderem das "sichere Nest", das ich hier vorstellen möchte.

Viele Eltern kommen in die Schlafberatung und berichten von sehr unruhigen Nächten. Sehr oft schläft ihr Kind zeitweise schon allein oder hat bisher allein geschlafen, kommt aber nicht (mehr) damit zurecht und fordert abends und nachts die elterliche Unterstützung ein; sei es zum Beispiel in Form von Stillen, einer Flasche, dem Wunsch getragen zu werden oder bei den Eltern (weiter) zu schlafen. Diesen ist oft nicht bewusst, dass die ständige Veränderung der Schlafsituation die kindliche Unruhe verstärken kann. Schläft das Kind beispielsweise beim Stillen im Elternbett oder auf dem Sofa ein und wird nachher in sein Zimmer/Bettchen gelegt, dann ist es allein, wenn es aufwacht und findet eine andere Umgebung vor als beim Einschlafen. Auch wenn die Eltern sofort zu ihm gehen und es zu sich holen, macht es immer wieder die Erfahrung, allein aufzuwachen. Das heißt, es muss sich bei jedem Aufwachen vergewissern, wo und ob es in Sicherheit ist, was zu einer grossen Anspannung führen kann. In den kurzen Wachphasen, die zum normalen Schlaf dazugehören, muss es ganz wach werden und nach den Eltern rufen, um die nötige Sicherheit zu bekommen. Aufgrund der körperlichen Stressreaktion dauert es danach oft lange, bis es wieder eingeschlafen ist. So können die Nächte für alle Beteiligten sehr anstrengend werden.








Foto: www.pexels.com

Das sichere Nest nach 1001kindernacht® umfasst neben anderem folgende Punkte:

  • Es ist ein konstanter Schlafplatz für das Kind, wo es möglichst immer unter denselben Bedingungen einschläft, die ganze Nacht verbringt und am Morgen aufwacht.
  • Eine Bindungsperson (in der Regel ein Elternteil) begleitet das Kind beim Schlafen im "sicheren Nest". Wenn beide Eltern vom Kind akzeptiert werden, können sie sich abwechseln. Derjenige Elternteil, der nicht beim Kind schläft, soll möglichst ungestört (evtl. in einem anderen Zimmer) schlafen.
  • Die Begleitperson legt sich beim Ein- und Weiterschlafen zum Kind und bietet direkten Körperkontakt. Ein Beistellbett neben dem Elternbett kann für ein kleines Kind eine zu grosse Distanz sein, um sich wirklich sicher zu fühlen. Die Sicherheit wird über sensorische Signale wie Spüren, Hören und Riechen der Bindungsperson vermittelt und braucht umso mehr unmittelbare Nähe, je kleiner ein Kind ist.
  • Das "sichere Nest" ist ein gemeinsamer Schlafplatz, muss aber nicht das Elternbett sein. Eine sehr gute Alternative ist eine grosse Schlaffläche im Kinderzimmer, idealerweise eine bequeme Doppelmatratze.
  • Sobald das Kind eingeschlafen ist und tief schläft, kann die Bindungsperson wieder aufstehen. Sie sollte aber bei ihm sein, bevor es das erste Mal aufwacht. Es geht beim "sicheren Nest" darum, die alte Verknüpfung "Schlafen-Aufwachen-Alleinsein" durch eine neue, nämlich "Schlafen-Aufwachen-Sicherheit", zu ersetzen. Um dieses neue "Programm" abzuspeichern, muss das Kind mehrere Nächte hintereinander immer wieder erleben, begleitet zu sein.

Das Ziel: Das Kind schläft eine Zeitlang (je nach Alter, Situation und Erfahrung dauert das unterschiedlich lange) immer im "sicheren Nest" ein und wacht auch dort auf. Es wird nicht hin und her bewegt! Weil es diesen einen Schlafplatz mit Nähe und Geborgenheit verknüpft, kann es sich fortan besser entspannen und ruhiger ein- und weiterschlafen. Sobald es die Erfahrung verinnerlicht hat, immer im "sicheren Nest" zu schlafen, wird es nicht mehr bei jedem Aufwachen nach den Eltern rufen und bestenfalls gar nicht mehr ganz wach werden. 

Die Erfahrung von 1001kindernacht® zeigt, dass Kinder, die dank dem "sicheren Nest" genügend innere Sicherheit verankern konnten, die Eltern immer seltener wecken oder deren Bett aufsuchen. Da die meisten Eltern zum "sichere Nest" Fragen haben und es einige Punkte zu berücksichtigen gilt, damit es langfristigen Erfolg hat, kann die Rücksprache mit einer/m Schlafberater/in 1001kindernacht® sinnvoll sein.

©Sibylle Lüpold & Vera Knoblauch

Zusammen mit der Schlafexpertin Dr. Vera Knoblauch habe ich die fachliche Grundlage zum "sicheren Nest" ausführlich erarbeitet. Der dabei entstandene Artikel steht den Schlafberater/innen 1001kindernacht® ab sofort im Dropbox-Ordner zur Verfügung. 

Bist Du Fachperson im Bereich Eltern-Kind und interessierst Dich für eine spezifische Weiterbildung zum "sicheren Nest"? Siehe: Seminare

Alte Newsletter-Beiträge auf Wunsch erhältlich bei  sibylle@1001kindernacht.ch 

  • Allein schlafen ist kein frühkindlicher Lernschritt
  • Die Erlaubnis, "Nein" zu sagen (Im Gespräch mit Judith Biberstein)
  • Die Zeitumstellung
  • Familienbett? Nein, danke! 
  • Hürden in der Schlafentwicklung (Beitrag zum Thema "Schlafregression")
  • In Erinnerung an Remo Largo
  • Mütter müssen genährt werden (Im Gespräch mit Giovanna Caflisch)
  • Schreien lassen ist out – oder etwa doch nicht?
  • Stressige Einschlafbegleitung, wenn Besuch da ist
  • Stillen und Schlafen: Eine Win-Win-Beziehung (Im Gespräch mit Karin Guggisberg-Bucher)
  • Väter sind wichtig!
  • Wie man sich bettet... (Ein Interview mit Allnatura zu idealen Schlafplätzen)
  • Wir kommunizieren auch im Schlaf