1001kindernacht®
Die bindungsorientierte Schlafberatung

METHODEN NACH 1001kindernacht®

Aus meiner langjährigen Beratungstätigkeit haben sich praxistaugliche Methoden entwickelt, aus denen ich (zu Beginn unserer Weiterbildungstätigkeit 2016) konkrete Konzepte erstellt habe, womit auch andere Fachleute arbeiten können. Ich habe diese "Methoden" nicht wirklich erfunden, denn sie werden seit eh und je von Eltern angewandt. Vielmehr habe ich sie durch Ausprobieren erforscht und "Rezepte" dazu entwickelt, die sich in der Praxis anwenden lassen. Vor einigen Jahren gab es keine Literatur dazu und nach wie vor kann ich mich nicht direkt auf wissenschaftliche Studien abstützen. Es sind Erfahrungswerte zahlreicher Eltern, die mir (und nun auch anderen Beraterinnen) immer wieder bestätigen, dass diese Methoden umsetzbar sind und in vielen Familien die Situation massiv entspannen. 

Gerne begleite ich (oder eine andere Schlafberaterin nach 1001kindernacht®, siehe Eltern) Deine Familie durch diese Prozesse und helfe Euch, mögliche Hürden zu umschiffen, um das Ziel zu erreichen. 

Nächtliches Abstillen nach 1001kindernacht®

Stillende Mütter stellen bald schon fest, dass ihr Kind im ersten Lebensjahr vor allem auch nachts gestillt werden möchte und sie folglich regelmässig geweckt werden. Idealerweise schläft das Kind in unmittelbarer Nähe zu seiner Mutter, die bequem liegend stillen kann, so dass der Aufwand nicht so gross ist und beide trotzdem gut schlafen (siehe: Die Vorteile des nächtlichen Stillens). Manche stillende Mütter fühlen sich dadurch erholt, andere sind nach vielen Monaten sehr erschöpft und brauchen eine Veränderung. Das nächtliche Abstillen nach 1001kindernacht® kann eine gute Möglichkeit sein, der Mutter zu mehr Schlaf zu verhelfen und gleichzeitig das Bedürfnis des Kindes nach Sicher- und Geborgenheit zu erfüllen. Im Still-Lexikon wird es ausführlich beschrieben. 

Das sichere Nest nach 1001kindernacht®

Viele Eltern kommen in die Schlafberatung und berichten von sehr unruhigen Nächten. Sehr oft schläft ihr Kind zeitweise schon alleine oder hat bisher alleine geschlafen, kommt aber nicht damit zurecht und fordert Nacht für Nacht die elterliche Unterstützung; sei es in Form einer Flasche, dem Wunsch getragen zu werden oder bei den Eltern weiterzuschlafen. Jenen ist oft nicht bewusst, dass die ständige Veränderung der Schlafsituation die kindliche Unruhe verstärken kann. Schläft das Kind zum Beispiel im Elternbett oder auf dem Sofa ein und wird nachher in sein Zimmer/Bettchen gelegt, dann ist es alleine, wenn es aufwacht und findet eine andere Umgebung vor als beim Einschlafen. Auch wenn die Eltern sofort zu ihm gehen und/oder es zu sich holen, macht es immer wieder die Erfahrung, alleine aufzuwachen. Das heißt, es muss sich bei jedem Aufwachen vergewissern, wo und ob es in Sicherheit ist, was zu einer grossen Anspannung führen kann. In den kurzen Wachphasen beim Übergang von einem Schlafzyklus zum nächsten, muss es ganz wach werden und nach den Eltern rufen, um die nötige Sicherheit zu bekommen. Aufgrund des Adrenalinanstiegs dauert es danach oft lange, bis es wieder eingeschlafen ist. So können die Nächte für alle Beteiligten sehr anstrengend werden. In solchen Situationen wenden wir das sichere Nest nach 1001kindernacht® an, das erfahrungsgemäss die Schlafqualität aller Beteiligten verbessert, ohne dass das Kind alleine oder schreien gelassen wird. Bei diese Methode geht es darum, das alte, stressige "Schlafprogramm" des Kindes zu löschen und es durch ein neues, entspanntes Programm zu ersetzen. 

Das Geschwisterbett nach 1001kindernacht®

In unserem Kulturkreis möchten die meisten Eltern jedem Kind ein eigenes Zimmer ermöglichen. Teilen sich zwei (oder drei) Geschwister ein Zimmer, dann schlafen sie in der Regel in einem Stockbett/Kajutenbett oder in getrennten Betten. Ich bin immer wieder erstaunt, wie positiv überrascht die Eltern auf die Methode des Geschwisterbettes nach 1001kindernacht® reagieren und mir mitteilen, sie wären selbst nicht auf die Idee gekommen. Dabei ist es für mehrköpfige Familien eine wunderbare Möglichkeit, den Kindern die nötige Geborgenheit zu vermitteln und gleichzeitig die Eltern zu entlasten.